Quelle: Pfarrei Hl. Edith Stein Bruchsal

Quelle: Pfarrei Hl. Edith Stein Bruchsal
wenn im Herbst die Felder abgeerntet werden, die ersten Nebelschwaden über den Wiesen liegen und unsere Kirchen mit Äpfeln, Brot, Gemüse und Blumen geschmückt werden, feiern wir Erntedank.
Doch Erntedank ist mehr - denn nicht nur auf den Feldern wächst etwas. Auch in unserem Leben gibt es eine Ernte.
Freundschaften wachsen, Kinder werden groß, neue Ideen entstehen… Oft merken wir das allerdings erst, wenn wir einmal innehalten und zurück-
schauen.
Natürlich gibt es auch die andere Seite: Manches will einfach nicht wach- sen. Trotz bester Pflege. So ähnlich wie die Tomatenpflanze, die man den ganzen Sommer umsorgt – und am Ende ganze drei Tomaten hervorbringt.
Vielleicht ist das eine gute Erinnerung daran, dass wir nicht alles selbst in der Hand haben.
Erntedank lädt uns ein, einmal genauer hinzuschauen:
Was ist in meinem Leben gewachsen? Was ist gelungen? Wer hat mich
dabei begleitet? Und was kann ich von meiner „Ernte“ mit anderen
teilen?
Denn eine Ernte ist nicht dazu da, alles für sich selbst zu behalten. Das gilt für Lebensmittel genauso wie für Zeit, Aufmerksamkeit, Hilfsbereitschaft und ein offenes Ohr.
Vielleicht tut es uns gut, inmitten unseres oft hektischen Alltags einfach einmal stehenzubleiben und wahrzunehmen, was da ist. Nicht alles muss perfekt sein. Nicht jede Ernte fällt reich aus. Manches braucht noch Zeit, Geduld und vielleicht tatsächlich ein bisschen „Regen von oben“.
Gott schenkt Wachstum – und er erwartet keine perfekte Ernte.
In diesem Sinne wünschen ich Ihnen einen schönen und gesegneten
Herbst, viele gute Begegnungen und immer wieder den Moment, in dem Sie feststellen:
Da ist etwas gewachsen. Und das ist gut.
Herzlich grüßt Sie
Ihr Diakon Matthias Hirn -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Besuch aus Ruanda
Liebe Gemeinde,
am 25. Oktober kommt Sr. Catherine aus Ruanda zu einem Besuch nach Bad Schönborn / Kronau. Seit gut 20 Jahren – also seit meiner Freiburger Zeit – bin ich mit Sr. Catherine verbunden. Sie gehört zum Orden der Benebekira-Schwestern, die in Ruanda einige Schulen/Internate betreibt. Sr. Catherine hat in Rom promoviert, ist selber Lehrerin und verantwort- lich für den schulischen Betrieb. Bildung bleibt immer noch der Schlüssel zu einem besseren Leben. Der Orden ermöglicht auch Kindern aus armen Familien eine schulische Ausbildung. Auch nach meinem Weggang aus
Freiburg pflegen wir noch den Kontakt. In Freiburg selber ist der Unter- stützerkreis sehr klein geworden. Die wichtige und wertvolle Arbeit ist aber dennoch unterstützenswert. Im Gottesdienst um 10:30 Uhr in
St. Laurentius Kronau wird sie ein wenig aus ihrer Erfahrung berichten. Es wäre schön, wenn wir eine Patenschaft für ein, zwei der ärmsten Kinder gewinnen könnten.
Ihr Frank Prestel
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Hinweis zur Krankensalbung!
Wir bitten um frühzeitige Anmeldung, wenn der Wunsch einer Kran- kensalbung besteht. Das Sakrament der Krankensalbung soll der körperlichen und seelischen Stärkung, dem Trost und der Aufrichtung dienen.
Daher ist es sicher auch im Sinne der Erkrankten, wenn diese sie bewusst (gerne mit den Angehörigen) erleben oder gar mitbeten können.


